Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäfts- und Vertragsbedingungen (einschließlich Kundeninformationen)

1. Geltungsbereich
2. Angebote, Leistungsbeschreibungen
3. Bestellprozess, Vertragsschluss
4. Preise
5. Produkte mit Abonnement
6. Widerrufsbelehrung für digitale Produkte
7. Lieferung, Verfügbarkeit
8. Zahlungskonditionen
9. Eigentumsvorbehalt
10. Kundenkonto
11. Produktgewährleistung, Garantie
12. Haftung
13. Aufbewahrung des Vertrags
14. Schlussbestimmungen

1. Geltungsbereich
1.1. Die Geschäftsbeziehung zwischen der Xperience App & Lifestyle GmbH, Am Grünen Prater 8/11, 1020 Wien (nachfolgend „Verkäufer“) und dem Kunden (nachfolgend „Kunde“) unterliegt ausschließlich diesen Allgemeinen Geschäfts- und Vertragsbedingungen in der jeweils zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

1.2. Verbraucher im Sinne dieser Bedingungen ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugeordnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser Bedingungen ist eine natürliche oder juristische Person bzw. eine rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

1.3. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Verkäufer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

2. Angebote, Leistungsbeschreibungen
2.1. Die Darstellung von Produkten im Online-Shop stellt keine rechtlich bindende Produkt­­an­geb­ot­ser­klä­rung dar, sondern einen unverbindlichen Online-Katalog, in den der Kunde Waren in den Warenkorb legen kann. Leistungsbeschreibungen in Katalogen oder auf der Website des Verkäufers sind nicht als Zusicherung oder Garantie zu verstehen.

2.2. Alle Angebote sind – sofern nicht anders angegeben – freibleibend und nur gültig, solange der Vorrat reicht. Irrtümer vorbehalten.

3. Bestellprozess, Vertragsschluss
3.1. Der Kunde kann Waren aus dem Angebot des Verkäufers auswählen und über den Button „In den Warenkorb“ in einem sogenannten Warenkorb sammeln. Im letzten Schritt kann der Kunde seine Angaben prüfen und über den Button „Zahlungspflichtig bestellen“ eine verbindliche Bestellung abgeben.

3.2. Durch Anklicken des Buttons „Zahlungspflichtig bestellen“ gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrags über die im Warenkorb enthaltenen Waren ab. Vor Abschicken der Bestellung kann der Kunde Bestelldaten jederzeit korrigieren oder den Vorgang über die Browserfunktion „Zurück“ abbrechen. Pflichtfelder sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet.

3.3. Der Verkäufer bestätigt den Eingang der Bestellung unverzüglich per E‑Mail (Eingangs­bestätigung). Diese Bestätigung dokumentiert lediglich den Zugang der Bestellung, nicht jedoch deren Annahme. Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Verkäufer die Ware versendet oder innerhalb von zwei Tagen nach Vertragserhalt eine zweite E‑Mail (Versandbestätigung oder Rechnung) versendet.

3.4. Für Kunden, die Unternehmer sind, gilt eine Frist von sieben Tagen statt zwei Tagen.

3.5. Bietet der Verkäufer die Zahlungsart Vorkasse an, kommt der Vertrag mit Zahlungseingang zustande. Bleibt die Zahlung trotz Fälligkeit und Mahnung innerhalb von 10 Kalendertagen aus, ist der Verkäufer berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.

4. Preise
4.1. Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer (MwSt.).

5. Produkte mit Abonnement
5.1 Mit dem Erwerb eines Abonnement Produkts entstehen wiederkehrende Kosten auf Basis des gewählten Abrechnungsintervalls (z.B. monatlich, vierteljährlich, jährlich). Das Abonnement kann jederzeit über das Kundenkonto verwaltet oder gekündigt werden.

5.2 Wenn das Abonnement gekündigt wird, bleibt es bis zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums aktiv. Danach fallen keine weiteren Gebühren an, für den verbleibenden Zeitraum werden jedoch keine Erstattungen gewährt. Wird das Abonnement nicht vor Ablauf des Abrechnungszeitraums gekündigt, verlängert es sich automatisch entsprechend dem gewählten Intervall.

6. Widerrufsbelehrung für digitale Produkte
6.1 Mit der Ausführung des Vertrages kann vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist begonnen werden. In diesem Fall erlischt das Widerrufsrecht, sobald mit der Ausführung der digitalen Inhalte oder der digitalen Dienstleistung begonnen wurde.

7. Lieferung, Verfügbarkeit
7.1. Bei Vorkasse erfolgt die Lieferung nach Zahlungseingang.

7.2. Schlägt die Zustellung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, trotz dreier Zustellversuche fehl, kann der Verkäufer vom Vertrag zurücktreten; bereits geleistete Zahlungen werden unverzüglich erstattet.

7.3. Ist die bestellte Ware nicht verfügbar, weil der Verkäufer nicht beliefert wurde, informiert er den Kunden unverzüglich und bietet ggf. eine vergleichbare Ware an. Teilt der Kunde mit, keine Alternative zu wünschen, erstattet der Verkäufer eingegangene Zahlungen unverzüglich.

7.4. Unternehmern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware auf den Käufer über, sobald der Verkäufer die Ware an den Frachtführer, Spediteur oder sonstigen Versandbeauftragten übergibt; angegebene Liefertermine sind, soweit nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet, unverbindlich.

7.5. Höhere Gewalt oder unvorhersehbare Ereignisse, die die Lieferung erheblich erschweren, berechtigen den Verkäufer, die Lieferung um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit zu verschieben. Unternehmer können nach angemessener Fristsetzung schriftlich vom Vertrag zurücktreten.

8. Zahlungskonditionen
8.1. Der Kunde kann im Bestellprozess aus den angebotenen Zahlungsarten wählen; verfügbare Optionen werden auf einer Informationsseite erläutert.

8.2. Bei Kauf auf Rechnung ist der Rechnungsbetrag binnen 30 Tagen nach Warenerhalt und Rechnungseingang ohne Abzug fällig; bei allen anderen Zahlungsarten ist die Zahlung im Voraus zu leisten.

8.3. Kommt ein Zahlungsdienstleister (z. B. PayPal) zum Einsatz, gelten dessen AGB.

8.4. Bei Zahlungszielen, die kalendarisch bestimmt sind, gerät der Kunde nach Fristablauf automatisch in Verzug und hat Verzugszinsen nach gesetzlichen Bestimmungen zu zahlen.

8.5. Die Geltendmachung weitergehender Verzugsschäden bleibt vorbehalten.

8.6. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur zu, wenn sein Gegenanspruch rechts­kräf­tig festgestellt oder vom Verkäufer anerkannt ist.

9. Eigentumsvorbehalt
9.1 Der Verkäufer behält sich das Eigentum an den gelieferten Waren bis zur vollständigen Bezahlung vor.

9.2 Für Kunden, die Unternehmer sind, gilt darüber hinaus folgendes: Der Verkäufer behält sich das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus einer laufenden Geschäftsbeziehung vor; der Käufer ist verpflichtet, die Kaufsache pfleglich zu behandeln, solange das Eigentum noch nicht auf ihn übergegangen ist. Insbesondere ist er verpflichtet, diese auf eigene Kosten gegen Diebstahl-, Feuer- und Wasserschäden ausreichend zum Neuwert zu versichern, sofern dies angemessen oder branchenüblich ist. Müssen Wartungs- und Inspektionsarbeiten durchgeführt werden, hat der Käufer diese auf eigene Kosten rechtzeitig auszuführen. Die Verarbeitung oder Umbildung der Vorbehaltsware durch den Kunden wird stets für den Verkäufer vorgenommen. Wird die Vorbehaltsware mit anderen, nicht dem Verkäufer gehörenden Gegenständen verarbeitet, so erwirbt der Verkäufer das Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Wertes der Vorbehaltsware zu den anderen verarbeiteten Gegenständen zur Zeit der Verarbeitung. Für die durch Verarbeitung entstehende Sache gilt im Übrigen das Gleiche wie für die unter Vorbehalt gelieferte Ware. Der Kunde tritt uns auch die Forderung zur Sicherung der Forderungen gegen ihn ab, die durch die Verbindung der Vorbehaltsware mit einem Grundstück gegen einen Dritten erwachsen. Zugriffe Dritter auf die im Eigentum oder Miteigentum des Verkäufers stehende Ware sind vom Kunden unverzüglich zu melden. Der Kunde trägt die Kosten einer Drittwiderspruchsklage oder die Kosten einer außergerichtlichen Freigabe, die durch solche Eingriffe entstehen. Der Kunde ist berechtigt, die Vorbehaltsware im ordnungsgemäßen Geschäftsverkehr weiter zu veräußern. Die aus dem Weiterverkauf oder einem sonstigen Rechtsgrund bezüglich der Vorbehaltsware entstehenden Forderungen (einschließlich sämtlicher Saldoforderungen aus Kontokorrent) tritt der Kunde bereits sicherungshalber an den Verkäufer ab. Der Verkäufer ermächtigt den Kunden widerruflich, die an den Verkäufer abgetretenen Forderungen für dessen Rechnung und im eigenen Namen einzuziehen. Diese Einzugsermächtigung kann widerrufen werden, wenn der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nicht ordnungsgemäß nachkommt. Der Verkäufer verpflichtet sich, die ihm zustehenden Sicherheiten auf Verlangen des Kunden insoweit freizugeben, als ihr Verkaufswert die Summe aller offenen Forderungen des Verkäufers aus der Geschäftsverbindung um mehr als 10 % (bzw. bei Verwertungsgefahr um mehr als 50 %) übersteigt. Die Auswahl der freizugebenden Sicherheiten obliegt dem Verkäufer. Mit der Tilgung aller Forderungen des Verkäufers aus Liefergeschäften gehen das Eigentum an der Vorbehaltsware und die abgetretenen Forderungen auf den Käufer über. Die Auswahl der freizugebenden Sicherheiten obliegt dem Verkäufer.

10. Kundenkonto

10.1 Bei Abonnement Produkten stellt der Verkäufer den Kunden ein Kundenkonto zur Verfügung. Innerhalb des Kundenkontos werden den Kunden Informationen über die Bestellungen und ihre beim Verkäufer gespeicherten Kundendaten zur Verfügung gestellt. Die im Kundenkonto gespeicherten Informationen sind nicht öffentlich. Kunden von Abonnement Produkten können ihr Abonnement auch innerhalb ihres Kundenkontos verwalten und kündigen.

10.2. Kunden, die nicht abonnementpflichtige Produkte kaufen, können auch als Gast bestellen, ohne ein Kundenkonto anlegen zu müssen.

10.3. Kunden haben wahrheitsgemäße Angaben zu machen und Änderungen umgehend zu aktualisieren.

10.4. Das Kundenkonto darf nur über die vorgesehenen technischen Schnittstellen genutzt werden; automatisierte Abrufe (z. B. Bots, Crawler) sind untersagt.

10.5. Kunden tragen die Verantwortung für in ihrem Kundenkonto gespeicherte Inhalte; der Verkäufer kann bei Rechts­ver­stößen angemessene Maßnahmen bis hin zur Löschung der Inhalte ergreifen.

10.6. Kunden können ihr Konto jederzeit löschen; der Verkäufer kann das Konto mit angemessener Frist (in der Regel zwei Wochen) kündigen.

10.7. Nach Kündigung sind alle Daten für den Kunden nicht mehr zugänglich; eine Datensicherung obliegt dem Kunden.

11. Produktgewährleistung, Garantie
11.1. Die gesetzliche Gewährleistung bleibt unberührt.

11.2. Eine Garantie besteht nur bei ausdrücklicher vorheriger Ankündigung und unter den genannten Bedingungen.

11.3. Unternehmer müssen die Ware unverzüglich auf Mängel prüfen und sichtbare Mängel binnen zwei Wochen ab Lieferung, unsichtbare Mängel binnen zwei Wochen nach Entdeckung schriftlich anzeigen.

11.4. Ist der Kunde Unternehmer, hat er die Wahl zwischen Nachbesserung oder Nachlieferung der mangelhaften Ware durch den Verkäufer.

11.5. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei Unternehmern beträgt – soweit gesetzlich zulässig – ein Jahr ab Gefahrübergang.

12. Haftung
12.1. Die Haftung richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen, mit folgenden Einschränkungen und Erweiterungen.

12.2. Für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit haftet der Verkäufer unbeschränkt.

12.3. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Verkäufer nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

12.4. Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit oder bei Garantieversprechen oder arglistigem Verschweigen von Mängeln.

12.5. Die Haftungsbeschränkungen erstrecken sich auch auf persönliche Haftung von Erfüllungsgehilfen.

13. Aufbewahrung des Vertrags
13.1. Der Kunde kann den Vertrag vor Absendung seiner Bestellung über die Druckfunktion des Browsers ausdrucken.

13.2. Der Verkäufer sendet dem Kunden eine Auftragsbestätigung per E‑Mail und legt eine Kopie der AGB bei; registrierte Kunden können zudem jederzeit auf ihre Bestellungen im Kundenkonto zugreifen.

13.3. Unternehmer erhalten Vertragsunterlagen auf Wunsch per E‑Mail oder in Papierform.

14. Schlussbestimmungen
14.1. Für Unternehmer gilt – vorbehaltlich anderweitiger Vereinbarungen – als Erfüllungs- und Gerichtsstand der Sitz des Verkäufers. Der Verkäufer ist berechtigt, am Haupt- oder Neben­sitz des Kunden zu klagen.

14.2. Für Unternehmer gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.

14.3. Vertragssprache ist Deutsch.

14.4. We are neither willing nor obliged to participate in dispute resolution proceedings in front of a consumer arbitration board.